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Sonntag, 17.11.2019

Rede von Andreas Homberg zur Eröffnung in der Konzertscheune Poland Klein Trebbow 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde.
Ich habe heute die Ehre, wieder eine Ausstellung des Malkreises Briggow in der Konzertscheune von Gabi und Christoph Poland zu eröffnen. Wir haben
57 Bilder gehängt, die das breite künstlerische Spektrum der Malerinnen und Maler des Malkreises zeigen.

Von der naiven Auffassung von Annemone Kersten bis hin zur Selbstironie von Wolfgang Maercker, der kultivierten Malerei von Kerstin Richter bis hin zur expressiven Auffassung Uta Stepputat oder der besonderen Bildsprache von Jens-Uwe Kuttler, Anemone Buthut, Ralf Kreimann und Johannes Richter.

Das besondere an bildender Kunst ist, das die Zeit stehenbleibt. Heute spricht man von Entschleunigung. Bildende Kunst, ob Malerei, Fotografie oder Bildhauerei, ist in der Lage die Zeit zu stoppen, und es liegt an der Stimmung des Betrachters, wie er das Kunstwerk wahrnimmt. Ruhig und gelassen, aufgeregt oder hektisch, traurig, fröhlich oder gelangweilt. Ob man Caspar David Friedrich, Rembrandt oder Sabine Balschat wahrnimmt, entsprechend der Stimmung ruft so ein Bild doch sehr unterschiedliche Reaktionen beim Betrachter  hervor.

Grau kann heiter stimmen, strahlendes Gelb tottraurig.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, Sie sehen hier Heute keine Bilder von Klee, Rembrandt oder Caspar David Friedrich, sondern das ehrliche Bemühen von Menschen, die an der Malerei interessiert sind und die mittlerweile in der Lage sind, die Zeit innehalten zu lassen für Sie, die Betrachter, die einen Moment der Erbauung, Entspannung oder Entschleunigung genießen können.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit